Patrick
April 12,2022
5 min lesen

Kann die Sauna und Infrarotkabine wirklich bei Stress helfen?

Die Nutzung einer Infrarotkabine kann sich positiv auf die körperliche und geistige Entspannung auswirken und hilft somit bei der Stressreduktion. 

Mit den Vorkommnissen der letzten zwei Jahre und den daraus resultierenden Folgen ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen über enormen Stress klagen. War es davor nicht schon anstrengend genug, Arbeitsalltag und Privatleben unter einen Hut zu bringen, ist es nun in der neuen Normalität noch überwältigender geworden.

Das bringt uns auch schon zum Thema des heutigen Artikels: Wie man dem Stress des Alltags am besten entflieht und sich für einen Moment von all den Störfaktoren lösen kann, um sich rein auf sein eigenes Wohlbefinden zu konzentrieren.

Wie Stress im Körper entsteht

Stress ist die Folge einer normalen Reaktion des menschlichen Körpers auf heikle Situationen. Fühlen wir uns unwohl mit einer Herausforderung oder haben wir das Gefühl, dass wir eine Aufgabe nicht schaffen könnten, schüttet unser Gehirn Stresshormone aus. Werden wir mit schwierigen Umständen konfrontiert, setzt der Körper als erstes das Hormon Kortisol frei. Der Organismus stellt sich auf Gefahr ein und ist bereit, große Herausforderung zu bewältigen.1

Erhöhtes Kortisol bedeutet auch gleichzeitig erhöhten Puls und Blutdruck. Das heißt, sowohl das Gehirn als auch die Muskeln werden mit einer extra Portion des Stresshormons Adrenalin versorgt, um schnellstmöglich ein Maximum an Energie zu erreichen.2

Die Pupillen weiten sich, das Herz schlägt schneller, die Konzentration steigt, die Verdauung wird zurückgefahren, die Muskeln spannen sich an und wir sind bereit für jegliche Herausforderung. Diese Stressantwort ist natürlich und notwendig, um auch in haarigen Situationen gut voran zu kommen. Kurzzeitig ist man so zu mehr Leistung imstande, dank der Stresshormone im Blutkreislauf.

Auslösende Faktoren für Stress

Stress wird sehr individuell wahrgenommen. Jeder Mensch ist anders stark belastbar. Das heißt, was für den einen eine positive Belastung ist, kann für den anderenen bereits zur Überforderung führen.

Eine Situation wird am ehesten als bedrohlich wahrgenommen, wenn wir uns dieser nicht gewachsen fühlen. Bei dieser Einschätzung sind Menschen ebenfalls sehr unterschiedlich, da manche Leute Herausforderungen suchen, während sich andere eher nach Sicherheit sehnen. Die Selbsteinschätzung muss auch nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmen. Hier geht es rein darum, ob unser Gehirn eine Veränderung der Situation als positiv oder negativ und somit als schaffbar oder unüberwindbar einstuft.3

Diese individuellen und vielfältigen Stressfaktoren nennt man auch Stressoren. Hierbei kann es sich sowohl um innere als auch äußere Reize handeln. Wichtig ist jedoch, dass Stressoren immer Veränderung bedeuten, die eine angepasste Reaktion erfordern.

Einige davon sind zum Beispiel:

  • harte Arbeitstage
  • ständige Erreichbarkeit
  • hoher Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz
  • Leistungsdruck
  • Umwelteinflüsse wie Lärm
  • Dunkelheit
  • Kälte oder auch Angst
  • Termindruck
  • Verluste oder Konflikte im Privatleben4

Hier könnte man viele weitere Faktoren aufzählen, da diese unendlich scheinen und jeder Mensch diese Ursachen für Stress anders wahrnimmt und einschätzt. Wichtig ist, sich seines Stress bewusst zu werden, um aktiv daran zu arbeiten, diesen zu reduzieren und seinen persönlichen Stressabbau zu unterstützen.

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Warum zu viel Stress toxisch sein kann

Oft hört man Leute von “gesundem Stress” reden. An sich ist diese Aussage nicht ganz falsch, da kurze Stressausbrüche eine evolutionäre Reaktion des Körpers sind, um uns vor Gefahr und Bedrohungen zu schützen.5

Die Voraussetzung für positiven Stress ist allerdings, dass es sich hierbei wirklich nur um eine vorübergehende Belastung handelt und das Hormonsystem danach wieder zur Ruhe kommt. Die Reserven, die bei einem solchen Adrenalinausstoß verbraucht werden, halten etwa 15 Minuten an. In dieser Zeit fühlt der Mensch enorme Kräfte, um mit besagten Stresssituationen umzugehen. Man ist kurzzeitig zu Höchstleistungen fähig, die unter anderen Umständen so nicht möglich wären.6

Auf den raschen Energieaufbau muss eine Entladung folgen. Ist dies nicht der Fall, reden wir von Dauerstress. Das Signal, dass die Gefahrensituation nun vorbei ist und der Organismus wieder normal funktionieren darf, bleibt aus und der Körper wird mit einer anhaltenden Stresssituation konfrontiert. Man verbraucht enorm viele Ressourcen, kann die verbrauchte Energie allerdings nicht mehr aufladen.7

Das bedeutet, dass der Körper langfristig in einer fight-or-flight Reaktion verbleibt und funktionieren muss. Dass so etwas auf Dauer nicht optimal ist, wird schnell klar, wenn man sich die möglichen Folgen von dauerhaftem Stress ansieht. Hierzu zählen sowohl psychische Erkrankungen wie Angstzustände, Depressionen und Schlafstörungen als auch körperliche Gesundheitsprobleme wie Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Bluthochdruck und ein erhöhtes Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfall.8,9,10

Was gegen Stress im Alltag hilft

Studien zeigen, dass die effektivste Lösung für Stress im Alltag ein ausgewogener Lebensstil mit gesunder Ernährung, genügend Bewegung und ausreichend Schlaf ist. Das ist oft leichter gesagt als getan und erfordert eventuell Hilfsmittel. Hierbei kann zum Beispiel das Erstellen eines Zeitplans oder das Schreiben eines Tagebuchs helfen, um einen strukturierten Tagesablauf zu haben und Arbeit und Privatleben besser trennen zu können.11

Außerdem ist es hilfreich, genügend Wasser zu trinken, immer wieder kurze Pausen in den Arbeitsalltag einzubauen und vor allem im Privatleben auf Handy, Computer und Co. zu verzichten. Auch der Fokus auf Hobbys und Bewegung kann helfen, der stressigen Realität zu entfliehen. Besonders gut sind hierfür vor allem geistige und körperliche Atem- und Yogaübungen. Kontrolliertes, ruhiges Atmen in Zusammenhang mit der richtigen Körperspannung kann dabei helfen, den stressigen Alltag für ein paar Momente zu vergessen.12,13

Wer aktiv versucht, Stress im Alltag zu reduzieren, kann es auch mit Atemübungen oder Meditation versuchen. Egal ob Sie lieber Ihre Gedanken niederschreiben wollen oder sich in Ruhe mit angenehmer Musik sammeln möchten: Wichtig ist, sich einen Moment nur für sich alleine zu gönnen. Hier bietet sich auch die Entspannung in der Infrarotsauna an, um sowohl geistig als auch körperlich entspannter zu werden.

Wie die Infrarotsauna gegen Stress helfen kann

Wie kann der Gang in die Infrarotkabine nun bei Stress helfen?

Wie bereits erwähnt ist Bewegung eine der wichtigsten Empfehlungen zur Stressminimierung im Alltag. Studien zeigen, dass uns Infrarotsaunen in einen ähnlichen Zustand versetzen, wie der nach einem Training. Wenn ein ausgewogenes Workout am Ende noch mit einem Gang in die Infrarotkabine zur Entspannung kombiniert wird, sind die Effekte verstärkt spürbar.14

Auf einer persönlicheren Ebene glauben wir, dass Nutzer einer Infrarotsauna eine Art von Meditation erleben können. Selbst Menschen, die noch nie eine Sauna zum Stressabbau genutzt haben und sich nicht aktiv mit dem Thema Meditation auseinandersetzen, werden beim Saunieren in einen meditativen Zustand eintauchen.

Achtsamkeit, Entspannung und Meditation sind die Grundlage für einen stabilen Geisteszustand, der uns eben nicht nur gesund hält, sondern auch dafür sorgt, dass wir über einen längeren Zeitraum hinweg zu Höchstleistungen fähig sind.

Mit den richtigen Atemübungen kann man regelmäßig Meditation in der Sauna praktizieren und damit die gesundheitlichen Vorteile der Entspannung noch besser genießen. Tiefes Atmen hilft unserem Körper, sich zu beruhigen und den Cortisolspiegel zu senken, während sich die Menge an sauerstoffreichem Blut im Körper erhöht. Somit ist unser Gehirn noch besser versorgt und kann Gedanken besser verarbeiten.

Der zertifizierte Wim Hoff Trainer Johannes Egberts spricht in diesem Video darüber, wie Atemarbeit nachweislich sowohl Entzündungen als auch das Kortisol Level lindert.

Die entspannende Wirkung der Infrarotkabine

Obwohl die Antwort auf die Frage, ob Saunagänge entspannend sind oder nicht, bereits mehrfach wissenschaftlich hinterfragt wurde, liegt es natürlich an jedem Nutzer selbst, diese zu beantworten, denn jeder empfindet einen Saunaaufenthalt anders.

Aus langjähriger Erfahrung können wir jedoch behaupten, dass die meisten Nutzer einer Infrarotsauna ein entspannendes Erlebnis haben und sich nach dem Saunagang besser fühlen als vorher.

Auf alle Fälle wurde bereits mehrfach wissenschaftlich belegt, dass der Gang in die Infrarotsauna gegen Stress wirksam ist und umfangreiche Wirkung in Bezug auf Psyche, Stress und Entspannung hat. Die Infrarotwärme fördert die Entspannung der Muskulatur, was sich wiederum positiv auf Körper und Seele auswirkt. Die Zeit in der Infrarotkabine bringt also nicht nur Entspannung, sondern hilft auch, den Stress zu bekämpfen.

Warum also nicht gemeinsam mit Clearlight in Richtung stressfreien Alltag gehen?

Fazit

Wie wir nun ausreichend festgestellt haben, kann dauerhafter Stress gravierende körperliche und geistige Folgen für den Menschen haben. Diese treten oft erst schleichend ein und erschweren uns den Alltag enorm.

Oft ist es für uns selbst auch gar nicht gleich ersichtlich, wie gestresst wir eigentlich sind, welche Faktoren uns stressen oder wie sich dieser Stress auf unseren gesamten Lebensinhalt auswirkt.

Es liegt also auf der Hand, dass es eine ganze Reihe von gesundheitlichen Vorteilen mit sich bringt, wenn wir den Stress in unserem Leben bekämpfen und uns eine echte Form der Entspannung gönnen, eine Art von Entspannung, die unserer Meinung nach am besten in einer Infrarotsauna möglich ist. 

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